Das Grubenfest ist heute eine feste Einrichtung und aus dem Jahreslauf nicht mehr wegzudenken. Das ganze Dorf – unabhängig von der Vereinszugehörigkeit – trifft sich in der Grube beim Moarhofer. Alt und Jung feiern gemeinsam!
Galerie





Dabei waren die Anfänge zunächst privater Natur: Der Cousin vom Buwe (Manfred Stanglmaier), der Reini (Reinhold) aus Pforzheim, kam in den großen Ferien zu Besuch. Zusammen mit Martin Linseisen, der Weiwe (Annemarie Stanglmaier) und Michael Felber kampierten sie in der Gruam. Das war ein großes Abenteuer: Es gab Lagerfeuer, gegrillte Tauben vom Kirchturm und natürlich das Übernachten in der Jagdkanzel oder unter freiem Himmel.
Ob dabei Alkohol im Spiel war, ist nicht überliefert – aber zu später Stunde wurde das Leitmotiv in einer Art Sprechgesang rezitiert:
Wirf noch ein Stück Holz ins Feuer
sing ein Lied mit mirr
denn das nächste Abenteuer
wartet vor der Tür
Wann genau das erste Gruamfest stattfand, ist nicht eindeutig belegt. Gesichert sind jedoch die Jahre 1972 bis 1976 – möglicherweise ging es aber bereits 1970 los.
Überliefert ist außerdem ein legendäres Fest mit Spanferkel am Spieß. Natürlich musste dieses von Hand gedreht werden, und die Grillmeister – allen voran der Eigal (Franz Märkl) – kamen dabei ordentlich ins Schwitzen. Der riesige Durst wurde mit reichlich Bier gelöscht, sodass die Griller zu Beginn des Festes bereits „durch“ waren. Was man von der Sau nicht behaupten konnte.








